Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Allgemeines zur Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe ist ein Heizsystem, das Umgebungswärme aus Luft, Wasser oder dem Erdreich aufnimmt und für die Beheizung von Gebäuden sowie die Warmwasserbereitung nutzt. Sie arbeitet energieeffizient und umweltfreundlich, indem sie vorhandene Wärmequellen sowie (ökologisch erzeugten) Strom nutzt.

Die Wärmepumpe überträgt Umgebungswärme (Luft, Wasser oder Erde) auf ein Kältemittel, erhöht dessen Temperatur mittels eines Kompressors und überträgt sie auf das Heizsystem des Gebäudes. Dies ermöglicht eine effiziente Beheizung auch bei niedrigen Außentemperaturen.

Wärmepumpen sind energieeffizient, reduzieren CO₂-Emissionen und senken langfristig die Heizkosten. Sie nutzen erneuerbare Energiequellen und tragen somit zum Umweltschutz bei.

Der COP („Coefficient of Performance“) gibt das aktuelle Verhältnis der erzeugten Heizenergie zur eingesetzten elektrischen Energie unter definierten Bedingungen an. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist ein Jahresdurchschnittswert der COPs, der die tatsächliche Effizienz einer Wärmepumpe im Alltag beschreibt. Eine höhere JAZ bedeutet eine effizientere und kostengünstigere Wärmepumpe. Gute Jahresarbeitszahlen liegen zwischen 3 und 5.

Gerne stellen wir Ihnen Kontakt zu unseren zahlreichen Referenzkunden her. Diese berichten Ihnen persönlich von ihren teils langjährigen Erfahrungen mit unseren Wärmepumpen und können Ihnen konkrete Daten wie etwa Jahresarbeitszahlen (JAZ) zeigen. Auch in Ihrer Region gibt es viele zufriedene Nutzer unserer Anlagen. Sprechen Sie uns hierzu jederzeit gerne an.  

Wenn der Strom für die Wärmepumpe regenerativ erzeugt wird und Pellets aus trockenem Abfallholz stammen, gelten beide Heizsysteme grundsätzlich als regenerativ. Allerdings weisen Pelletheizungen gewisse Nachteile auf: Der regenerative Anteil von Pellets liegt durch den Herstellungsprozess (Zerkleinern, Trocknen, Pressen, Transport) lediglich bei etwa 83 % bis 97 %. Insbesondere die notwendige Trocknung feuchten Holzes sowie der Transport reduzieren den regenerativen Anteil deutlich. Zudem entstehen bei Pelletheizungen Feinstaubemissionen, es besteht Wartungsaufwand (u. a. Aschekasten leeren, Förderschnecken warten, regelmäßige Schornsteinfegerkontrollen) und der Stromverbrauch ist vergleichsweise hoch.

Im Gegensatz dazu sind Wärmepumpen bei Nutzung heimischen Ökostroms oder einer eigenen Photovoltaikanlage zu 100 % regenerativ. Wärmepumpen arbeiten vollautomatisch, sind wenig wartungs- und störungsanfällig und produzieren keine Feinstaubemissionen. Höcker Wärmepumpen benötigen keinen Heizstab und sind deutlich energieeffizienter als Pelletsysteme. Außerdem entfallen bei Wärmepumpen Schornsteinfeger, Pelletlager, Öltankwartungen sowie Emissionen vollständig.

Installation und Betrieb

Ja, unsere Wärmepumpen sind speziell für den Einsatz in Altbauten konzipiert. Dank individueller Planung und Anpassung an bestehende Heizsysteme ist eine Installation in den meisten Fällen problemlos möglich. Ganz egal, ob sie Fußbodenheizung, Heizkörper oder Einrohrsystem haben.

Unsere Wärmepumpen arbeiten dank moderner Schalldämmtechniken äußerst leise. Der Schalldruckpegel liegt je nach Modell zwischen 42 dB(A) und 54 dB(A), vergleichbar mit der Lautstärke eines Kühlschranks. Aufgrund der permanent modulierenden Betriebsweise der Höcker Außengeräte ist in der Regel kein zusätzlicher Schallschutz notwendig. Für besonders anspruchsvolle Situationen, etwa bei enger Bebauung, Reflexionen durch mehrere Hauswände oder in Innenhöfen, bietet Höcker individuell entwickelte Maßnahmen zur Schallreduktion (wie Superschalldämmung, Schallschutzwände, -kabinen oder -hauben) an, die bei der Planung direkt berücksichtigt werden können. Die Inneneinheiten der Höcker-Wärmepumpen arbeiten nahezu geräuschlos und sind innerhalb des Gebäudes praktisch nicht wahrnehmbar. 

Die Installationsdauer variiert je nach Gebäudetyp und vorhandener Heizungsanlage. In der Regel ist die Installation innerhalb einer Woche abgeschlossen.

Der Betrieb von Höcker Wärmepumpen ist normalerweise mit vorhandenen Heizkörpern bei Vorlauftemperaturen zwischen 50°C und 55°C problemlos möglich. In manchen Fällen müssen zu kleine Heizkörper durch moderne Niedertemperatur-Heizkörper ersetzt werden. Sowohl klassische Zweirohr- als auch ältere Einrohr-Heizsysteme können mit unserem cop-star-Prinzip kombiniert werden. Wie bei allen modernen Heizungsanlagen ist allerdings ein hydraulischer Abgleich erforderlich.

Die Installation unserer Wärmepumpen ist bereits ab etwa 2 m² Fläche möglich. Unsere Systeme lassen sich flexibel anpassen, auch bei engen oder schwierigen Platzverhältnissen, beispielsweise bei kleinen Kellerflächen oder niedrigen Heizraumdecken. 

Ja, die Höcker Wärmepumpen lassen sich mit unserem PV-WP-Startprogramm optimal mit einer Photovoltaikanlage verbinden. Dabei kommuniziert der Wechselrichter oder Batteriemanager direkt mit der Wärmepumpe. Mit einer passend dimensionierten PV-Anlage können Sie bilanziell sogar ein ökologisches Null- oder Plus-Energie-Haus erreichen, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. 

Sie können Ihre Wärmepumpe komfortabel per App jederzeit überwachen und steuern. Zudem bietet unser Analysetool Winsol eine detaillierte Auswertung aller Sensoren und Pumpen über Zeitverläufe. Auch eine Integration in Ihr Smart Home ist problemlos möglich. 

Technische Aspekte

Unsere Wärmepumpen können mit verschiedenen Heizsystemen wie Fußbodenheizungen, Heizkörpern, Einrohr- oder Zweirohrsystemen kombiniert werden. Auch die Integration von Solarthermieanlagen, Photovoltaikanlagen, Schwimmbädern und anderen Wärmeerzeugern ist möglich.

Unsere Wärmepumpen sind so konzipiert, dass sie ohne den Einsatz eines Heizstabs auskommen. Sie liefern auch bei niedrigen Außentemperaturen ausreichend Wärme für Heizung und Warmwasser.

Die Warmwasserbereitung erfolgt im Durchlaufprinzip, wodurch eine konstante Versorgung mit hygienisch einwandfreiem Warmwasser gewährleistet ist. Dies verhindert die Bildung von Legionellen und sorgt für hohen Komfort.

Ein Heizsystem lässt sich mit einem Baum vergleichen: Die Wurzeln und der Stamm entsprechen dabei Heizkessel und Pumpen. Der Stamm verzweigt sich in unterschiedlich lange und dicke Äste (Heizungsrohre), an deren Enden sich die Heizkörper oder Fußboden-Heizkreise befinden. Beim hydraulischen Abgleich wird der Durchfluss des Heizungswassers so reguliert, dass jeder Heizkörper bzw. jeder Heizkreis exakt mit der notwendigen Menge durchströmt wird. Große Heizkörper benötigen dabei eine größere Wassermenge, kleinere entsprechend weniger. Ziel ist es, dass das Heizungswasser möglichst stark abgekühlt (idealerweise auf unter 35°C) zurückfließt, um keine Energie zu verschwenden. Insbesondere bei modernen Niedertemperatur-Heizsystemen ist der hydraulische Abgleich zwingend erforderlich.

Ja, eine Wärmepumpe kann in Verbindung mit speziellen Zusatzmodulen durchaus kühlen. Dies gelingt effektiv über Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen (Klimadecke). Normale Heizkörper sind dafür jedoch ungeeignet, da hier sonst Tauwasser entstehen könnte.

Wirtschaftlichkeit und Förderung

Die KfW bietet attraktive Förderprogramme für den Einbau von Wärmepumpen an. Je nach Gebäudeart und individuellen Voraussetzungen können bis zu 70 % der Investitionskosten gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zu Förderungen.

Die Betriebskosten hängen von verschiedenen Faktoren wie Gebäudegröße, Dämmstandard und Nutzungsverhalten ab. In der Regel sind die laufenden Kosten jedoch niedriger als bei herkömmlichen Heizsystemen, da Wärmepumpen effizient arbeiten und die Wärme genau dann erzeugen, wenn der Strom günstig oder die Außentemperatur besonders hoch ist.

Die Lebensdauer einer Wärmepumpe beträgt in der Regel 15 bis 20 Jahre. Mit regelmäßiger Wartung und sachgemäßem Betrieb kann die Lebensdauer verlängert werden.

Service und Wartung

Ja, wir bieten umfassende Wartungs- und Serviceleistungen für unsere Wärmepumpen an. Unser erfahrenes Team steht Ihnen für regelmäßige Inspektionen und bei Bedarf auch kurzfristig zur Verfügung.

Unsere Wärmepumpen sind mit modernen Kommunikationsmodulen ausgestattet, die eine Fernwartung ermöglichen. So können viele Einstellungen und Diagnosen bequem aus der Ferne durchgeführt werden. Ganz ohne Kosten für Sie.

Ja, wir stellen regelmäßig Software-Updates bereit, um die Effizienz und Funktionalität unserer Wärmepumpen kontinuierlich zu verbessern. Diese Updates werden bei jeder Wartung installiert und halten Ihre Anlage auf dem neuesten Stand der Technik.

Im Störungsfall sind wir innerhalb von maximal 48 Stunden bei Ihnen vor Ort. Oft können Probleme bereits per kostenloser Fernwartung behoben werden. Falls nicht, führen wir vorab eine Diagnose durch und kommen optimal vorbereitet zu Ihnen. So sparen wir Zeit, Kosten und Stress.

Öffnungszeiten

Montag: 08:00 – 16:00 Uhr

Dienstag: 08:00 – 16:00 Uhr

Mittwoch: 08:00 – 16:00 Uhr

Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 – 13:00 Uhr

Samstag: Geschlossen

Sonntag: Geschlossen

In dringlichen Notfällen erreichen Sie uns unter: 09131/68 52 68

Adresse